Archiv 2012     

                                                                 2014| 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006

Letzte Aktualisierung:  17.03.2014

 

 

 

Jahresrechnung Haushaltsjahr 2011 (Rechenschaftsbericht) 

 

Stellungnahme FWG

 

Wer als Mitglied  eines Gemeinderats mit den Sitzungsunterlagen die Jahresrechnung des jeweils vergangenen Haushaltsjahres übersandt bekommt, schaut beim Aufschlagen zuallererst nach der Zuführungsrate.

 

Bei den Beratungen zum Haushaltsplan 2011 war noch davon auszugehen, den Haushalt nur durch einen tiefen Griff in die allgemeinen Rücklagen  (1.992.000,- €) finanzieren zu können und dies eine sehr hohe negative Zuführungsrate (909.000 € ) erwarten lässt.

Wie zuvor beim Ergebnis des Haushaltsjahres 2010, hat sich eine erwartete negative Zuführungsrate zum Jahresabschluss in eine sehr beachtliche Zuführung in den Vermögenshaushalt gewandelt, die sich mit 463.743,- € sehen lassen kann.

 

Mit der guten allgemeinen konjunkturellen Entwicklung haben sich auch die Einnahmen im Verwaltungshaushalt verbessert. Mit Ausnahme der Konzessionsabgaben, der kalkulatorischen Kosten, der Erstattungen von Bund und  Land, sowie der Weidepacht weisen sämtliche Einnahmepositionen des Verwaltungshaushalts höhere Beträge aus als im Haushaltsplan angesetzt. Hier sind vor allem zu erwähnen die höheren Anteile aus den Gemeinschaftssteuern, die höheren Schlüsselzuweisungen, Grund- und Gewerbesteuern, sowie deutlich höhere Einnahmen aus Verkauf, Miete und Pacht.

 

Gleichzeitig verringerten sich im Jahresergebnis beim Verwaltungshaushalt  die ursprünglich geplanten Ausgaben vor allem in den Bereichen Personal, sowie bei beim sachlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand.

 

Zum  Ausgleich des Vermögenshaushalts war nach dem guten Ergebnis beim Verwaltungshaushalt eine deutlich  (um 1.209.927,- €) geringere Entnahme aus der allgemeinen Rücklage - noch 782.072,- €  - erforderlich, was natürlich die Reserven für die Folgejahre schont. Die getätigten Investitionen – vor allem bei der Sanierung der Realschule und der Sporthalle –  führten dann auch zu entsprechenden Zuschüssen und Zuweisungen als größter Einnahmeposition im Vermögenshaushalt.

 

Insgesamt kann man den Jahresabschluss erneut als gelungenes Ergebnis einer guten  Mischung aus Investitions- und Sparpolitik bezeichnen.

 

Die FWG bedankt sich bei allen Mitarbeitern der Verwaltung, die zu dem guten Ergebnis 2011 durch ihre Arbeit beigetragen haben, besonders bei den Mitarbeitern des Rechnungsamts und stimmt dem Beschlussvorschlag zur Jahresrechnung 2011 zu.

 

Für die Fraktion der FWG

 

Jochen Philipp

 

 

[zum Seitenanfang]

 

 

Wie bereits in einer der vorherigen Ausgaben erwähnt, möchte die FWG Kuppenheim/Oberndorf in unregelmäßigen Abständen Bürgerstimmen einfangen und im Kommunalecho veröffentlichen. Zum einen soll dies als Werbung für Kuppenheim, zum anderen aber auch als Anreiz für die Stadtverwaltung dienen, sich weiterhin positiv zu entwickeln. Nachfolgend nun ein weiterer Bericht einer „Neubürger-Familie“:

 

Mir gefällt’s in Kuppenheim, weil …

 

… wir uns bewusst für Kuppenheim, der Knöpflestadt, als neue Heimat entschieden haben und auch sehr gut hier rein passen. In der neuen Behausung im Neubaugebiet Pfaffenacker – dem Mehrgenerationshaus – wohnen seit Frühjahr diesen Jahres drei Generationen zusammen und doch räumlich getrennt.

 

Das Ideale für ihren zweijährigen Sohn  Michael, bemerkt Frau Wirtz, denn der kann sich immer  entscheiden, ob er gerade bei Mama und Papa oder viel lieber bei der Oma sein möchte. Ebenso ergeht es dem Familienhund, der sich zwischenzeitlich auch schon im gesamten Haus wohl fühlt.