Archiv 2006

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Letzte Aktualisierung:  12.04.2008

 

[„Pfaffenacker II“]

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[Ferienprogramm’06]

 

 

        Stellungnahme/Verbesserungsvorschläge

        zur Neuplanvorstellung Baugebiet „Pfaffenacker II“

 

 

A         Verkehr

 

1.) Für ein dringendes Erfordernis erachten wir die verkehrstechnische Anbindung des Wohnbaugebietes über einen Kreisverkehr in westliche Richtung (L 77, Richtung Niederbühl/Rastatt). Hiermit wird ein fließender Verkehr gewährleistet.

 

Fehler aus der Vergangenheit (Ortseinfahrt Oberndorf / EKZ) sollten tunlichst vermieden werden.

 

Darüber hinaus würden doppelte Kosten anfallen, sofern jetzt die derzeitige Planung realisiert und dann mittel-/langfristig doch ein Kreisel verwirklicht wird.

 

2.) Verlängerung „Kolpingstr.“ in das neue Baugebiet ist u.E. verkehrberuhigender zu planen bzw. zu ändern hin zu einer optisch nicht erkenntlich durchgehenden Straße.

 

3.) Derzeit geplante Parkplatzsituation auf der Seite vor dem Friedhof ist so verkehrstechnisch zu überarbeiten, dass eine Gefahrensituation, die z.B. beim rückwärts ausparken zwangsläufig entsteht, erst gar nicht vorkommen kann.

 

Selbst bei einer schrägen Anordnung dieser Parkflächen ist das ein- und ausparken, je nach dem wie die Schräge angeordnet ist und je nach dem von welcher Seite der Parkplatz befahren wird, schwierig.

 

Die Freien Wähler votieren deshalb zu einer neuen Lösung, die die bisherige Gefahr (wie eben beschrieben) mit einer baulich zur Straße getrennten Zu- und Abfahrt regelt.

 

4.) Für das gesamte Wohnbaugebiet fordern wir die verkehrsberuhigende Zone mit einer Durchgangsgeschwindigkeit für Kraftfahrzeuge von max. 30 km/h – in einigen Teilgebieten sollte evtl. über Schrittgeschwindigkeit nachgedacht werden.

 

5.) Wohlwollend nehmen wir die Kreisellösung “Ringstr./Heinrich–Geiler-Str.“ zur Kenntnis.

 

6.) Wir begrüßen die vielfache Möglichkeit, das Wohnbaugebiet zu erreichen („7fache Anbindung“).

 

 

 

B         Oberflächenentwässerung

 

1.)     Wir sehen große Probleme und Gefahren bei der Oberflächenentwässerung, hier muss

 ein klares und nachvollziehbares Konzept durch den Planer erstellt werden.

                 Bei dieser Problemstellung des Oberflächenwassers darf die Zeit der Planung keine Rolle spielen.

                 

 

Wir würden es begrüßen, wenn bereits beim Ursprung, Gebiete Frauberg und Kopf, entsprechende Überprüfungen und Maßnahmen eingeleitet werden, die dann zu den dringend benötigten Erkenntnissen führen, um eine Umleitung bzw. Ableitung des Oberflächenwassers zu gewährleisten.

 

2.) Ebenso sind die Wasser- und Überflutungsverhältnisse am Giersberg zu überprüfen und neu zu überdenken.

 

3.) Wir begrüßen die Aufnahme der Zisternen für jedes Wohnhaus in den Bebauungsplan, um hier eine gewisse Rückhaltung an Oberflächenwasser zu gewährleisten. Durch eine Zwangsentleerung mittels Skimmer ist eine verzögerte Wasserabgabe an das Kanalsystem sichergestellt. Mit dieser Maßnahme kann eine Scheitelwelle beim Regenwasserabfluss zurückgenommen bzw. verhindert werden (Menge des Niederschlages pro qm ).

 

4.) Für den Bereich Frauberg, Kopf und Giersberg setzen wir auf eine natürliche Rückhaltung. D.h., dass in den bestehenden Bachläufen und deren Mündungen an das Kanalsystem entsprechend große Auffangbecken in vertretbare Größe angelegt werden sollten.

 

5.) Wünschenswert wäre ein natürlich angelegter Bachlauf um das Wohnbaugebiet herum, der aber aufgrund technischer Vorgaben („steigendes Gefälle“ zum Gewerbekanal auch „Vorfluter“ genannt), ökologischem Umfeld (FFH-Gebiet) sowie fehlender finanzieller Mittel wohl nicht realisierbar ist.

 

 

 

C         Allgemein

 

1.) Die Problematik der Schmutzwasserentwässerung kann erst nach Prüfung verschiedener technischer Möglichkeiten abschließend geklärt werden.

 

2.) Als positiv gelungen sehen wir die Anordnung und Ausrichtung der Wohnhäuser an. Darüber hinaus ist die Integration des „Pfaffenackerfußweges“ eine erfolgreiche Gestaltung durch das Wohngebiet, u.a. hin zum Naherholungsgebiet.

 

3.) Die Straßenführung im gesamten Neubaugebiet verhindert einen gewissen Pendlerverkehr, der, wie wir alle wissen, Abkürzungen liebt.

 

4.) Die geplante architektonische Freiheit bzgl. der Gestaltung der Häuser und deren Dachformen begrüßen wir sehr. Hiermit wird eine Vielfalt von unterschiedlichen Haustypen entstehen, deren Individualität zum optischen Gelingen des Baugebietes beitragen wird.

 

5.) Planungen bzgl. des „Städtle in der Stadt“ sowie die Kinderspielplätze sehen wir positiv entgegen, weil hier eine größtmögliche Transparenz zur Umgestaltung hin zu anderen Nutzungsmöglichkeiten vorhanden ist.

 

6.) Im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen darf der bisher vernachlässigte Stadtgraben im Bereich der Ringstr. auf eine neue Gestaltung hoffen.

 

7.) Durch die Vollendung des Neubaugebietes „Pfaffenacker II“ wird die Infrastruktur Kuppenheims sowie das wirtschaftliche Umfeld gestärkt und gesichert.

 

8.) Schlussendlich ist nach Vollzug aller Gespräche mit den Bauwilligen zu klären, ob in Bauabschnitten erschlossen oder eine gänzliche Erschließung des Wohngebietes sinnvoll ist.

 

9.) Auch im Zuge der Erschließungsmaßnahmen sollte eine Prüfung über den generellen

Einsatz eines Blockkraftheizwerkes (BHKW wie beim Cuppamare jedoch in der Größe angepasst) zur Wärmegewinnung für das gesamte Baugebiet einbezogen werden. Bei der Planung der Versorgungsleitungen könnte man dieses Leitungsnetz im gleichen Zuge planen.

 

10.) Alternativ ist auch an den Einsatz eines Fernwärmenetzes zur Versorgung der Wohneinheiten

mit Heizwärme zu denken. Als Heizstoff wären hier die Hackschnitzel zu erwähnen, die vor unserer Haustüre einen natürlichen und nachwachsenden Rohstoff darstellen.

 

11.) Bei den beiden oben genannten Wärmegewinnungstechniken wäre durch die Gemeinschaftsanlage eine deutliche Reduzierung der Unterhaltskosten für den Betrieb und die Wartung pro Wohneinheit zu verbuchen.

 

12.) Der durch das Baugebiet führende Pfaffenackerweg, sollte mindestens zwei Sitzgruppen bestehend aus Parkbänken erhalten, um unseren Bewohnern ob alt oder jung, ein verweilen zu ermöglichen. 

 

                                                                                                                                                                           FWG, den 07.10.2005

 

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FWG-Ferienprogramm ein voller Erfolg

 

„Fische und Natur“ – Besuch beim Angelsportverein Rastatt

 

Vergangene Woche beteiligten sich die Freien Wähler an der Gestaltung des Ferienprogramms der Stadt Kuppenheim.

Für die Veranstaltung „Fische und Natur- Tipps und Tricks, Spiel und Spass für kleine Angler“ zeigten über 50 Kinder vorwiegend im Alter zwischen 6 und 10 Jahren großes Interesse. So konnten die Organisatoren Paul Götz und seine Frau Heike am herrlich gelegenen Münchfeldsee des Angelsportvereins Rastatt viele Kinder begrüßen. Der Verein hatte unter der Leitung seines Vorstandes Rechtsanwalt Merklinger mit seinen Helfern ein abwechslungsreiches und informatives Programm vorbereitet, eine Mischung von Spiel, Spass und Information, verbunden mit dem aktiven Angeln der Kinder als Höhepunkt.

Die Kinder erfuhren mit Bildtafeln Wissenswertes über die einzelnen Fischarten wie Schleie, Karpfen,  Hecht, Rotauge,  Zander und Aal, über die Lebensweise, Eigenarten und ihre Verbreitung in den verschiedenen Gewässern. In einem Quiz konnten sie ihr Wissen über Fische und andere Bewohner heimischer Gewässer beweisen. In einem großen Aquarium beobachteten sie heimische Fische. Ein präparierter Kopf eines riesigen Hechtes mit seinen unzähligen scharfen Zähnen brachten sie ins Staunen. In der flachen Uferzone als Schutzgebiet für Fischbrut lernten die Kinder verschiedene Wasserpflanzen kennen. Besonders überrascht waren die Teilnehmer darüber, dass sie alle eine neue kleine Angelrute, von Firma Fisherman`s Partner gespendet, erhielten, die mit großem Engagement und unendlicher Geduld vom Gewässerwart und einzelnen Mitgliedern der Jugendabteilung des Vereins mit Schnur, Schwimmer, Blei und Haken unter großer Aufmerksamkeit der wartenden Kinder ausgerüstet wurden. Sie konnten es kaum erwarten, ihre Angeln in ersten Versuchen im See zu erproben. Unter fachkundiger Anleitung einiger Vereinsmitglieder, aber auch Eltern und Freien Wählern, unternahmen die Kinder ihre ersten Angelversuche. Mit viel Geduld und Verständnis gelang es den Helfern des Vereins immer wieder verschlungene Angelschnüre zu entwirren.

Überraschend zeigten die Kinder bereits mit sechs oder sieben Jahren schon geduldige Ausdauer und Konzentration bei ihrer Arbeit mit der Angel.

Zur Abwechslung durften immer wieder kleine Gruppen mit dem schweren hölzernen Fischerkahn mit Paul Götz einige Runden auf dem romantischen See drehen.

Zum Abschluss des Nachmittags konnten die Kinder mit Bratwürsten, Gemüserohkost und Getränken ihren Hunger und Durst stillen. Die Bewirtung unternahmen die Angelsportfreunde des Vereins auf Kosten der Freien Wähler.

Die Freien Wähler bedankten sich mit einer Vereinsspende, Lob und Anerkennung bei den verantwortlichen Betreuern des Angelsportvereins unter der Leitung ihres Vorstandes Merklinger für den großen Einsatz in ihrer Freizeit für die Gestaltung dieses interessanten Nachmittags.

Besonderer Dank galt auch von Seiten der FWG der Firma Fisherman`s und Partner aus Niederbühl für die Spende von 50 Angeln mit Zubehör, welche die Kinder sogar mit nach Hause nehmen durften.

Die Freien Wähler bedanken sich auch bei Paul Götz und seiner Frau Heike, die auch dieses Jahr wieder diesen Nachmittag mit viel Einsatz ausgezeichnet geplant und vorbereitet haben.

Die Freien Wähler und der Angelsportverein Rastatt hoffen, dass der interessante und abwechslungsreiche Feriennachmittag den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Belange der Jugendarbeit bleiben auf der Tagesordnung

 

 

In einer öffentlichen Veranstaltung der FWG zum Thema „Jugendprogramm zur Kinder- und Jugendförderung„ stellte Sozialarbeiter und Jugendbetreuer Horst Jochim seine Arbeit und seine Pläne vor.

 

Der Vorsitzende Host Marx konnte unter anderen als Gäste auch Bürgermeister Karsten Mußler begrüßen, der sich bereit erklärt hatte, die Kinder- und Jugendförderung aus der Perspektive der Stadtverwaltung Kuppenheim zu erläutern.

 

Man müsse unserer Jugend vermitteln, Mitverantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen, so Horst Jochim. Er erläuterte zunächst Grundlagen zur Jugendförderung. Verankert sei diese Aufgabe im Sozialgesetzbuch. Übergeordnetes Verwaltungsorgan sei der Landkreis mit der Kreisjugendpflege. Während die unter dem Begriff „Jugendhilfe“ zusammengefassten Aufgaben verpflichtenden Charakter hätten, sei die Jugendförderung eine sogenannte Kannleistung, also eine freiwillig zu übernehmende Aufgabe. Die Stadt Kuppenheim habe sich dieser Aufgabe gestellt und ihn, Horst Jochim als hauptamtlichen Jugendbetreuer verpflichtet, weil sie mit der Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen einen kommunalen Schwerpunkt setzen wolle. 

 

Danach erläuterte Horst Jochim seine Tätigkeit. Es handle sich im wesentlichen um acht Teilbereiche, auf die im Rahmen dieses Beitrags nur auszugsweise eingegangen werden kann:

 

  1. Sozialarbeit an Schulen
  2. Präventionsangebote
  3. Ferienprogramme
  4. Kooperation mit Vereinen
  5. Familienberatung
  6. Offene Jugendarbeit
  7. Erweiterte Angebote
  8. Erlebnistage im Cuppamare

 

Die Sozialarbeit an den Kuppenheimer Schulen umfasse unter anderem Gewaltprävention, Konfliktlösungsmodelle, Bekämpfung des Missbrauchs legaler und illegaler Drogen, Angebote zu Gesprächen, zu handwerklicher Betätigung, und zu Sport- und Spielaktivitäten.  Joachim sei auch in das Kinderferienprogramm eingebunden, das von den Vereinen angeboten wird. Erfreulich sei, dass in diesem Jahr weit mehr Vereine als bisher sich an solchen Aktivitäten beteiligten.

 

Das Vereinsleben in Kuppenheim sei erfreulicherweise besonders stark ausgeprägt. Das Angebot der Vereine in Form sportlicher, sozialer und kultureller Betätigung für unsere Jugendlichen sei enorm und trage entscheidend dazu bei, Gemeinschaftssinn und Verantwortung zu fördern. Horst Jochim arbeite mit den Vereinen eng und kooperativ zusammen.

 

Die Zuhörer gewannen den Eindruck, dass Horst Jochim ist kein Mann ist, der seine Aufgabe vorwiegend als verwaltende Tätigkeit sieht. Vielmehr zeigt er sich an den Brennpunkten des Geschehens präsent und geht aktiv auf die Jugendlichen zu. Er weiß Bescheid, wo sich örtlich Probleme besonders häufig ergeben und kümmert sich persönlich vor Ort um  das Geschehen. Offensichtlich kennt Horst Jochim keine feste Arbeitszeit und ist auch am späten Abend präsent. Er kennt die Sprache der Jugend und wird in seiner Arbeit weitestgehend akzeptiert.      

 

Als „Glücksfall“ bezeichnete Host Jochim das Bestehen des Freizeitbades „Cuppamare.“ Seine Angebote, insbesondere im Rahmen seines „Spielmobils“ würden intensiv wahrgenommen. Das „Cuppamare“ biete so besondere Möglichkeiten, mit Kindern und Jugendlichen Kontakt zu bekommen.

 

Im Anschluss an den Vortrag Joachims ging Bürgermeister Karsten Mußler auf die Belange der Kinder- und Jugendarbeit in Kuppenheim ein. Dabei zeigte sich, dass zwischen der Stadt und Horst Jochim über Aufgaben und Ziele weitgehend Übereinstimmung besteht. Auch Bürgermeister Karsten Mußler beschrieb das Vereinsleben mit den Angeboten an die Kinder und Jugendlichen als erfreulich. Hier nehme Kuppenheim gegenüber anderen Gemeinden einen herausragenden Platz ein. Besonders zeige sich die bei dem diesjährigen Kinderferienprogramm, an dem sich noch nie so viele Vereine und Organisationen beteiligt hätten.

 

Einig waren sich die Anwesenden, dass auch Kuppenheim nicht frei von Problemen, wie Gewalt, Drogenmissbrauch und ähnlichem Fehlverhalten unter Jugendlichen sei. Obwohl das Freizeitangebot der Vereine enorm sei gebe es auch Jugendliche, an die kein Interesse an solchen Angeboten zeigten und an die man nur sehr schwer herankomme.

 

Bürgermeister Karsten Mußler bedauerte, dass man bisher noch keinen geeigneten Platz oder Räume für einen Jugendtreff gefunden habe. Zwar gebe es Örtlichkeiten, die vordergründig für einen Jugendtreff geeignet erschienen. Bei näherer Betrachtung jedoch müsse man solche Überlegungen wieder verwerfen, weil beispielsweise die erforderliche Sicherheit nicht gegeben sei und die Stadt die Verantwortung nicht übernehmen könne. Dennoch bleibe man auf der Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit. An den Kosten dürfe die Sache nicht scheitern, zumal erwartet werde, dass die Jugendlichen sich durch Eigeninitiative an der Schaffung eines solchen Jugendtreffs beteiligten.

 

Bei eine anschließenden Diskussion an der auch die FWG-Stadträte teilnahmen, zeigte sich die ganze Problematik eines solchen Vorhabens. Zwar kamen aus den Reihen der Zuhörer interessante Vorschläge für einen Jugendtreff, die jedoch aus sachlich nachvollziehbaren Gründen wieder verworfen wurden. Bürgermeister Karsten Mußler ließ jedoch erkennen, dass diese Sache für ihn auf der Tagesordnung bleibe  und zeigte sich optimistisch, dass man eine Lösung finden werde.

 

Schließlich ließ es sich Bürgermeister Mußler nicht nehmen, den Freien Wählern für ihre Unterstützung bei der Kreistagswahl, bei der er ein sensationell günstiges Ergebnis erzielt habe, zu bedanken. Die Freien Wähler seien bei der Wahlvorbereitung und der Nominierung geschlossen und präsent gewesen und hätten so diesen Erfolg möglich gemacht. Kuppenheim habe im Kreistag mit drei Mandaten erhebliches Gewicht, was sich bereits günstig für die Gemeinde ausgewirkt habe.

 

Abschließend hatten die Zuhörer noch Gelegenheit, mit Bürgermeister Karsten Mußler weitere kommunale Angelegenheiten zu diskutieren. Alles in allem war es ein interessanter Abend, für den sich am Schluß der Vorsitzende Horst Marx bei allen Beteiligten herzlich bedankte.

 

 

 

 

 

Gemütliches Beisammensein der Freien Wähler im Gasthaus „Ochsen“

 

Langjähriger 1. Vorsitzender Günter Graf aus seinem Amt verabschiedet.

Horst Marx würdigte die Arbeit des bisherigen Vorsitzenden.

 

Am vergangenen Freitagabend trafen sich die Freien Wähler mit ihren Familien zum Jahresabschlussessen im Gasthaus „Ochsen“. Im gewohnt ausgezeichneten Ambiente verbrachten die Freien Wähler einige Stunden in gemütlicher und freundschaftlicher Atmosphäre. Neben den amtierenden Gemeinderäten und der Vorstandschaft konnte der neue Vorsitzende Horst Marx zahlreiche Anwesende begrüßen.

Er bedankte sich für das kommunalpolitische Engagement der Mitglieder im abgelaufenen Jahr, in dem die Freien Wähler wieder eine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit leisten konnten. Mit guten Wünschen für 2005 verband er auch die Erwartung weiterer guter Mitarbeit und Zusammenarbeit.

Gleichzeitig nutzte er den angenehmen gesellschaftlichen Rahmen, dem langjährigen FWG Vorsitzenden Günter Graf, der nach 15 Jahren in der letzten Hauptversammlung sein Amt in jüngere Hände gab, für seine gute Arbeit.

Günter Graf ist es gelungen, so der Vorsitzende, über Jahre hinweg mit viel Sachverstand, Weitblick und Organisationstalent den FWG -Ortsverein zu führen. Zahlreiche Vorstandsitzungen leitete er souverän und versuchte immer wieder die Mitglieder durch interessante Sachthemen zu informieren. Besonders zeichnete er sich durch seine intensive Pressearbeit aus, bei der er es immer wieder verstand,  auch besonders brisante Themen kritisch abzuhandeln. Der neue Vorsitzende hob auch besonders die ausgezeichneten EDV-Kenntnisse Grafs hervor. Kurz vor seiner Amtsübergabe brachte G. Graf in einer umfangreichen Arbeit auch die bisherige FWG - Satzung auf den neusten Stand.

Als Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit überreichte Horst Marx G. Graf im Namen der FWG einen Geschenkgutschein.

Günter Graf bedankte sich für die anerkennenden Worte und versprach weiterhin mit seiner Erfahrung und kommunalpolitischer Sachkenntnis die Arbeit der FWG zu unterstützen.

Die rege Unterhaltung und die entspannte Atmosphäre haben gezeigt, dass es immer wieder wichtig ist, neben der nüchternen von Sachkenntnis geprägten kommunalpolitischen Arbeit, den Kontakt der Mitglieder untereinander im geselligen Bereich zu pflegen.

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Wandertag vom Wetter begünstigt

 

Der Dauerregen der vergangenen Tage ließ die Befürchtung aufkommen, Regenzeug und Gummistiefel würden die wichtigsten Utensilien sein, um unsere Jahreswanderung einigermaßen trocken zu überstehen. Doch es kam anders. Als die Teilnehmer frühmorgens am Samstag, dem 2. Oktober am Kuppenheimer Bahnhof auf den Zug nach Freudenstadt warteten, war der Himmel noch grau. Doch schon als die Bahn das mittlere Murgtal erreichte,  kam die Sonne hervor und es blieb den ganzen Tag lang trocken. Es war das ideale Wanderwetter. Zu Fuß ging es durch frühherbstliche Wälder, vorbei an der Deutschen Wetterstation beim Friedrichsturm, von Freudenstadt nach Schömberg, wo wir nach einer kurzen Rast in einer Waldhütte gegen Mittag ankamen und im Gasthaus „zur Sonne“ ein hervorragendes Mittagessen einnahmen.

 

 

Gegen 14 Uhr ging es dann zurück. Am späten Nachmittag ergab sich die Gelegenheit, beim Friedrichsturm bei riesigen Kuchenportionen Kaffee zu trinken. Das gemütliche Cafe am Friedrichsturm  bot einen fantastischen Blick auf das tiefer gelegene Freudenstadt.

 

Gegen 18:30 brachte uns die Stadtbahn wieder zurück nach Kuppenheim.

 

An dieser Stelle möchten wir unserem Mitglied Bruno Walz danken, der ebenso wie in den vergangenen Jahren, auch diesmal die Wanderroute ausgearbeitet und die Bewirtung organisiert hatte.

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Besuch bei „Bandit“, „Don“, „Carlos“ und Co

 

60 Kinder von 5-13 Jahren trafen sich am Samstagmorgen  auf dem Vereinsgelände "Dt. Schäferhunde" in Rastatt. Betreut wurden sie von freundlichen Mitgliedern des Hundevereins und der FWG (Herr Götz, Herr und Frau Graf, Herr Boh).

 


Nachdem die eine Hälfte der Kinder in
den Wald abmarschierte, bekamen die anderen nach etwas Theorie auch praktisch demonstriert, wie man sich richtig oder falsch verhalten kann,  im Umgang mit den Hunden. Der Verein stellte 6 verschiedene Rassen vor. Um den Rottweiler "Don" machten doch einige vorerst lieber einen Bogen und verweilten bei dem Riesen-Pudel "Carlos". Für Spaß sorgte auch ein Welpe, der noch nicht so auf die Kommandos hörte und lieber die Kinder abschleckte.


Um richtiges Kommandogeben und Befolgen ging es bei der Vorführung "wie fange ich einen Räuber". Dieser musste gefunden werden. Hier zeigte sich die gelungene Hundeausbildung. Es geht darum, dem Hund beizubringen, dass er gehorcht und dies vor allem in der Begegnung mit Dritten.

 

Und die anderen 30 Kinder?

 

Die durchforsteten derweil den Wald. Auch hier ging es viel um Tiere. Von Schnecken, denen die Steine zu heiß werden, von Mardern, die gesucht werden mussten (aus Pappe vom Förster versteckt), um kleinere Waldtiere, wie Käfer usw. Der Förster hatte viel Anschauungsmaterial mitgebracht.  Es gab Infos zu Sanddünen im Wald und vieles mehr. Als die "Waldkinder" zurück waren, wurden diese auf dem Platz mit der Hundeausbildung vertraut gemacht und die andere Gruppe ging auf Erkundung in den Wald.

Zwischendurch gab es natürlich jede Menge Getränke und auch immer mal wieder kleine Imbisspausen. Gegen 13.30 Uhr war dann auch dieser interessante und informative Vormittag zu Ende und die Eltern konnten ihr

Sprösslinge wieder in Empfang nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Übrigens

 

 -> hat der Schäferhundeverein auch spezielle Übungsstunden für Welpen. Interessierte sind jederzeit willkommen.  Weitere Infos bei Paul Götz.

 

-> Die Freie Wählervereinigung hat jederzeit ein offenes Ohr. Wer also zum Ortsgeschehen Ideen, Fragen o.ä. hat,  kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

 

 

Paul Götz

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„Gespräche vor Ort“

FWG Fraktion zu Besuch in der Favoriteschule – Besichtigung des Erweiterungsbaus.

 

Die FWG Fraktion besuchte vergangener Woche im Rahmen ihrer „Gespräche vor Ort“ die Favoriteschule. Im Vordergrund des Besuchs standen die Besichtigung des Erweiterungsbaus und die Erörterung pädagogischer und schulischer Fragen.

Rektorin Scholtes-Kessler führt die Gemeinderäte durch den Neubau, der sehr funktionell an das alte Gebäude angefügt wurde. Dem Architekturbüro Strolz und Weisenburger ist es gelungen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Schule und dem Elternbeirat optimale Raumverhältnisse für die Fachbereiche Technik, Physik, Chemie, Biologie und Musik zu schaffen. Bei der Planung der Fachräume besticht ihre Funktionalität.

Die gesamte Programmfläche beträgt ca. 500 Quadratmeter.

 

Im Erdgeschoss befinden sich zwei Technikräume mit direktem Zugang zu dem gemeinsamen Maschinenraum und den jeweiligen Materialräumen, die direkt von außen belieferbar sind. Bei der Besichtigung konnte sich die Fraktion überzeugen über den sinnvollen Raumgewinn von 14 Quadratmetern durch die von der Schule gewünschte Angeleichung der Front des EG an das OG in einer durchgehenden Linie. Hiermit steht für das Profil -und Kernfach Technik für die handwerkliche Ausbildung der Hauptschüler eine optimale Raumgröße zur Verfügung.

 

Die Räume für Physik, Chemie und Biologie, sowie der Musikraum liegen im Obergeschoss und sind nur vom dortigen Flur durch eine Verbindung zugänglich. Die Einrichtung des Physik -und Chemieraumes entspricht den sicherheitstechnischen Richtlinien und ermöglicht einen neuzeitlichen Unterricht mit Gruppenarbeit und selbstständigen Versuchen der Schüler. Besonders freute  sich die Fraktion über den Musikraum, der gleichzeitig als Aula für musische Schulveranstaltungen und Feiern genutzt werden kann. Die Fraktion ist der Meinung, dass für solch eine große Schule sich diese Investition lohne.

Die Rektorin lobte besonders, dass die Bauarbeiten sehr wenig den Unterricht störten, da lärmintensive Arbeiten in die Ferien verlegt wurden.

Die Fraktion betonte, dass Gemeinderat und Stadt mit dieser hohen Investition sich der Bedeutung schulischer Bildungsarbeit bewusst sind und somit optimale Unterrichtsvoraussetzung schaffen wollte.

Im Anschluss an den Rundgang wurden zur Information die bisherigen Fachräume besichtigt, wobei besonders die Notwenigkeit des Neubaus sichtbar wurde.

 

Danach erfolgte eine sehr interessante und lebhafte Diskussion über Ganztagsschule, Unterrichtsversorgung, Schülerzahlen, Kernzeitenbetreuung und verlässliche Grundschule.

 

 

Auch über die notwendige Betonsanierung des Altgebäudes wurde gesprochen, über eine schuleigene Schulhofgestaltung  und die Aktivitäten des Fördervereins.

Rektorin Scholtes–Kessler bedankte sich über das lebhafte Interesse der Fraktion besonders aber auch bei der Stadt für den gelungenen Anbau und den finanziellen Kraftakt von über einer Million €. Sie versicherte, dass nach Inbetriebnahme der neuen Räume besonders durch die qualifizierte Hochwertig Einrichtungen eine optimale Unterrichtsarbeit geleistet werden wolle.

Die Freien Wähler werden die „Gespräche vor Ort“ auch in anderen Bereichen fortsetzen.

 

D. Vogel, Fraktionsvorsitzender

 

 

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Freie Wähler danken den Bürgerinnen und Bürgern

 

Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt für das Vertrauen, das sie uns bei der Gemeinderatswahl und der Kreistagswahl entgegen gebracht haben.  Dieses Vertrauen sehen wir als besondere Verpflichtung, uns mit allen Kräften und Möglichkeiten für das Wohl unserer Stadt und ihrer Bevölkerung einzusetzen.  

 

Überragendes Ergebnis bei der Kreistagswahl

 

Ein absolutes Spitzenergebnis brachte uns die Kreistagswahl. In Kuppenheim gewannen wir 6832 Stimmen (46,9 %) und überflügelten damit die CDU (4390 Stimmen) um 16,7 % und die SPD (2397 Stimmen) sogar um 30,5%.

 

Auch bezogen auf den gesamten Wahlkreis (Bischweier, Kuppenheim, Muggensturm und Ötigheim) liegt die FWG dank des Kuppenheimer Ergebnisses an der Spitze. Dort konnten wir die CDU als zweitstärkste Partei um 5,36 % überflügeln.

 

Ein überragendes Einzelergebnis erreichte unser Bürgermeister Karsten Mußler. Mit 5562 Stimmen ließ er den Zweitplatzierten im Wahlkreis 04 um fast 1900 Stimmen hinter sich. Die Freien Wähler Kuppenheim-Oberndorf standen geschlossen hinter ihm und konnten ihn bei der Kandidatennominierung aktiv unterstützen, so dass er den Platz 1 auf der Kreistagsliste erreichte. Wir gratulieren ihm zu diesem sensationellen Erfolg, welcher das Vertrauen und die Erwartungen der Bürger in seine Person widerspiegelt.

 

 

Großer Erfolg auch bei der Gemeinderatswahl

 

Durch die Abschaffung der so genannten unechten Teilortswahl waren von bisher 25 Gemeinderatssitzen dieses Mal nur noch 18 Sitze zu vergeben. So musste dieses Mal jede Fraktion damit rechnen, Sitze zu verlieren.

 

Am härtesten traf es die CDU, die von bisher 10 Sitzen auf 7 Sitze zurückfiel, obwohl sie einen Stimmengewinn von rund einem Prozent gegenüber 1999 erzielte. Auch die SPD verlor einen Sitz trotz eines Stimmenzuwachses von rund 2% und ist jetzt noch mit 5 Sitzen im Gemeinderat vertreten. Die BBK fiel von bisher 4 Sitzen auf 2 Sitze zurück und erlitt als einzige Fraktion einen Stimmenverlust gegenüber 1999 von 5,8 %.

 

Leider verlor auch die FWG durch die Wahlrechtsänderung einen Sitz und stellt dieses Mal 4 Gemeinderäte. Allerdings kann die FWG gegenüber den anderen Fraktionen mit 2,7 % den größten Stimmengewinn verzeichnen. Dies ist umso beachtlicher, als zwei bisherige Gemeinderäte, Dieter Vogel und Walter Link, nicht mehr zur Wahl angetreten waren. Als besonderen Erfolg werten wir die Tatsache, dass wir als einzige Fraktion neue Gemeinderäte stellen können. Es sind dies Franz Burger und Jochen Philipp, die erstmals kandidierten und beachtlich hohe Stimmenzahlen erringen konnten. Gleichzeitig bedeutet dies eine erfreuliche Verjüngung unserer Fraktion.

 

Wir danken allen Kandidaten, die sich für unsere Liste zur Verfügung gestellt haben, für ihre Unterstützung bei der Wahlkampagne. Es ist wie bei einem guten Fußballspiel. Nur einigen ist es vergönnt, Tore zu schießen. Ohne die anderen jedoch könnte das Spiel nicht stattfinden. Wir Freien Wähler schöpfen unsere Erfolge aus der Arbeit aller Mitglieder. Das ist auch jenen bewusst, die einen Sitz im Gemeinderat erringen konnten.

 

 

Polemik der SPD über Wahlplakat der FWG

 

Wie das Kaninchen vor der Schlange muss sich die SPD beim Anblick unserer Wahlplakate gefühlt haben. Anders ist es nicht erklärlich, dass diese Partei noch am Wahlsonntag einen Beitrag von mehr als einer Seite Umfang ins Internet gestellt hat, mit Behauptungen die absolut sachfremd sind. Man unterstellt uns Freien Wählern unter anderem, wir missachteten die Persönlichkeit und den Sachverstand unserer Bürgerinnen.

 

Wir hatten eine Vielzahl von Bürgerinnen gebeten, auf unserer Liste zu kandidieren. Wir haben uns vorbehaltlos um Bewerberinnen bemüht und viele Frauen auch mehrmals angesprochen und versucht, sie für das Amt einer Gemeinderätin zu gewinnen. Dass wir am Schluss dennoch nur männliche Bewerber auf unserer Liste hatten, ist reiner Zufall, den wir selbst bedauern. Bei früheren Wahlen war dies anders.

 

Dass die SPD ihr Pamphlet (sie wertet dort unsere Wahlwerbung wörtlich als „Lachnummer“ ab) erst am Wahltag veröffentlicht hat, beweist auch, dass es ihr vordergründig nicht darum gegangen ist, Wählerstimmen zu gewinnen, denn wir können uns nicht vorstellen dass viele  Bürgerinnen oder Bürger am Wahltagmorgen noch schnell einen Blick auf die Homepage der SPD geworfen haben. So bleibt als Motiv eben nur die Verbreitung gehässiger Polemik. Wir Freien Wähler bedauern es außerordentlich, dass die SPD damit die künftige Zusammenarbeit im Gemeinderat einseitig zu belasten versucht.

 

Betrachtet man das katastrophale bundesweite Wahlergebnis der SPD, dann scheint deren Parteiprogramm den Bürger nicht besonders überzeugt zu haben.  Da halten wir Freien Wähler uns lieber an unseren eigenen Slogan „Sachverstand statt Parteiprogramm.“ Was jedoch das unerträgliche Pamphlet auf der Homepage der SPD betrifft,  wollen wir dessen Beurteilung den Bürgerinnen und Bürgern überlassen. Wir Freien Wähler jedenfalls bemühen uns, Sachlichkeit und Sachverstand in die künftige Kommunalpolitik einzubringen. Von Polemik dagegen halten wir überhaupt nichts, denn unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten vom Gemeinderat alles andere als interne Querelen. 

 

 

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Kandidatenvorstellung zur Wahl des Gemeinderats am 13.06.2004

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

am 13. Juni 2004 entscheiden Sie über die künftige fraktionelle Zusammensetzung des neuen Gemeinderates. Wählen Sie kommunalpolitisch engagierte Persönlichkeiten, welche die Weiterentwicklung unserer Stadt verantwortungsvoll für die nächsten Jahre mitgestalten wollen. Die Kandidaten der Freien Wähler stellen sich dieser Herausforderung.

 

Die Bewerber repräsentieren ein breit gefächertes berufliches Spektrum, eine wichtige Voraussetzung zur Lösung vielschichtiger kommunaler Probleme. Sie bieten Gewähr dafür, dass anstehende Aufgaben aufgegriffen und im Interesse des Gemeinwohls mit dem Ziel einer optimalen Lösung nachdrücklich verfolgt und gelöst werden. Verantwortbare Entscheidungen können aber nur getroffen werden, wenn eine Vielfalt von Meinungen und Sachargumenten durch eine gewisse Ausgewogenheit der Fraktionen auch in Zukunft gewährleistet wird.

 

Mit Ihrer Stimme für die Kandidaten der Freien Wähler wird die FWG Fraktion auch

weiterhin eine qualifizierte, sachbezogene, von parteiideologischen Zwängen und Vorgaben freie, konstruktive und unabhängige Gemeinderatsarbeit leisten können.

 

Wir bitten Sie daher um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

 

Für die Fraktion                                                  Für die FWG

Dieter Vogel                                                       Günter Graf

Fraktionsvorsitzender                                        Vorsitzender

 

 

 

Ihre Kandidaten

 

 

 

Eberhard Boh

 

Rechtsanwalt

50 Jahre

verheiratet

katholisch.

Mitglied im Vorstand der FWG

und seit 1998 Mitglied des Gemeinderats

 

 

Die Liste der Aufgaben und der Probleme einer Gemeinde ist lang und angesichts sinkender Einnahmen immer schwieriger zu bewältigen. Die Mitarbeit der Bürger -  durch privates Engagement, im Verein oder eben als Gemeinderat – diese Aufgaben und Probleme zu meistern, ist daher immer mehr erforderlich. Als geborener Kuppenheimer bin ich sehr an der Entwicklung der Stadt interessiert und möchte dazu im Rahmen der Gemeinderatsarbeit beitragen.

 

Kuppenheim hat in den vergangenen Jahren viel investiert und sich durch die verwirklichten Projekte praktisch und optisch positiv verändert. Diese Entwicklung sollte sich auch weiterhin fortsetzen. Auch künftig sind Investitionen notwendig, um die Attraktivität des Standortes Kuppenheim und die Lebensqualität der Bürger Kuppenheims zu erhalten, auszubauen und zu verbessern. Dazu gehört, sowohl in vertretbarem Umfang Neues zu schaffen, als auch die bereits bestehende Infrastruktur zum Nutzen  der Bürger zu erhalten, d. h. die immer knapper werdenden finanziellen Mittel verantwortungsbewusst und mit Augenmaß einzusetzen.

Hierfür stehen beispielsweise: Maßvolle Erschließung von Wohngebieten in Kuppenheim und  Oberndorf, Weiterentwicklung des Gewerbe- und  Industriegebietes, aber auch Sanierungsmaßnahmen an Straßen, Gebäuden und Kanalisation.

 

Auch wenn die letzten Meldungen alles andere als optimistisch stimmen und das Thema verbraucht zu sein scheint, halte ich es für unverzichtbar, für die Verwirklichung der B3 –Neu um Kuppenheim, alle Hebel in Bewegung zu setzen und Kuppenheim ständig bei den verantwortlichen Stellen in Erinnerung zu bringen.

 

Die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, innerhalb und außerhalb von Kindergärten und Schulen, haben für mich ebenso einen großen Stellenwert, wie die Belange und Bedürfnisse der alten Menschen in unserer Gemeinde.

 

 

 

 

 

Franz Burger

selbständiger Unternehmer

49 Jahre

katholisch

verheiratet

2 Kinder

geboren in Kuppenheim

Mitglied in mehreren Kuppenheimer

Vereinen

 

 

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten benötigt unsere Gemeinde neue Ideen, um das soziale und bürgerliche Leben zu gestalten. Vieles kann nicht mehr von der Stadt selbst erledigt werden. Immer mehr sind die Bürger gefordert, sich zusammen zu schließen und in Gruppen Probleme anzugehen. Solches bedarf  einer engen Zusammenarbeit von Bürgerinitiativen und Stadtverwaltung.

Ich sehe es als mein Anliegen an, die Bürger bei der Bildung von Initiativen sowie der Umsetzung von Zielen zu unterstützen und den Kontakt zur Verwaltung aufzubauen, damit von beiden Seiten ein positives Ergebnis erzielt werden kann.

Unsere Stadt kann die gestellten Aufgaben nur erfüllen, wenn ihr auch die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. In Zeiten in denen die Steuereinnahmen rückläufig sind, muss jede Stadt versuchen, durch die Unterstützung der gewerbetreibenden Unternehmen Arbeitsplätze zu erhalten und, wenn möglich, auch neue zu schaffen. Das bringt Steuereinnahmen und entlastet auch den Sozialetat unserer Stadt.

Im Interesse der Menschen unserer Stadt ist es mir ein Anliegen, dass sie das soziale Leben als Bereicherung und Abwechslung empfinden. Deshalb will ich das Vereinsleben und gemeinschaftliche Veranstaltungen ebenso, wie ein eventuell mögliches Stadtfest fördern. Die Bürger sollen sich in Kuppenheim wohl fühlen und gerne hier leben.

 

 

 

 

 

 

Hans Dieter Döll

 

Waldstraße 5

Industriekaufmann

49 Jahre
Verheiratet

2 Kinder

 

 

               

 

                                     

Als langjähriger Kuppener (Friedrichstr. 18) und Oberndorfer (Waldstraße 7) kehrte

ich im Alter von 49, nach aufschlussreichen Jahren in der „Fremde“, mit meiner Familie, Frau (Marlene) und zwei Söhnen (David, 17 und Jonas, 14), zurück.

Ich bin gelernter Industriekaufmann und Organisator - tätig als Distributionsleiter bei Optimus Logistics GmbH in Ettlingen. Kostenoptimiertes Handeln, Teamwork und

vorausschauendes Denken gehören zu meinem täglichen Handwerkszeug. Für die IHK arbeite ich im Prüfungsausschuss (Berufsbild: FfLW). In mehreren Vereinen bin ich aktives, wie förderndes Mitglied. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage: http://www.doellonline.de.vu/.

 

Als Mitglied der Freien Wähler, sehe ich die parteiungebundene Teilnahme am kommunalen Geschehen als bürgerdienlichen und aufgabenbezogenen

Aspekt. Die Anliegen der BürgerInnen ernst nehmen, ehrlich diskutieren und dabei sachgerechte, wie bürgerfreundliche Entscheidungen herbeiführen, ist einer meiner Grundsätze.

 

Die Schwerpunkte der Gemeindeaufgaben haben alle Fraktionen unisono mit unterschiedlichen Prioritäten bereits herausgestellt. Damit müssen nach Jahren wiederholter Vorschläge die Hauptstraße und das Rathaus in Oberndorf als vorrangige Anliegen endlich berücksichtigt werden. Meiner Ansicht nach, darf die Industrie in der Gemeinde nicht zu kurz kommen, zumal günstiges Industriegebiet ausgewiesen werden kann. Das Wirtschafts-Sponsoring ist in Gang zu bringen. Hierzu bedarf es durchführbarer, guter Ideen und Umsetzbereitschaft in Zusammenarbeit mit allen potentiellen Unternehmen. In dieser Sache u. a. würde ich mein persönliches Engagement gerne einbringen und damit unserer Stadt Ertragsquellen erschließen helfen.

 

Unser Städtchen lebens- und liebenswert zu erhalten, muss unser aller Zielsetzung sein. Liebe MitbürgerInnen, gehen Sie am 13.06.04 zur Wahl. Votieren und motivieren Sie gleichsam mit Ihren Stimmen.

Herzlichen Dank, Ihr Hans-Dieter Döll, auf der FWG-Liste, Platz 11.

 

 

 

 

 

Alexander Ehret

Elektroinstallateur

42 Jahre

verheiratet

3 Kinder

Mitglied im Gesangsverein Treue

und im Musikverein Kuppenheim

 

Als gebürtiger Kuppenheimer liegt mir die Zukunft der Stadt ganz besonders am Herzen.

 

Ich bin der Meinung, dass durch die Steigerung des Freizeit- und Kulturangebotes, sowie durch die weitere Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen die Attraktivität von Kuppenheim zunimmt.

Für unsere Kinder wünsche ich mir einen sicheren Ausbau der Rad- und Wegenetze, eine Entschärfung der Unfallschwerpunkte und die Verlagerung des Schwerverkehrs aus unserer Stadt.

Im Wörtel fehlt es für unsere Kleinsten an Spielmöglichkeiten, deshalb sehe ich als notwendig an, für die dort wohnenden Kleinkinder einen Spielplatz zu errichten.

Des weiteren bin ich für eine Beibehaltung der über Jahre bewährten Schulbuslinie nach Oberndorf.

 

 

 

 

 

            Jürgen Frank

 

         Schubertstraße 11

            Dipl. Ing. (FH)

            45 Jahre

            verheiratet

            3 Kinder

            Pressereferent der FWG

 

 

 

 

Ich kandidiere als Stadtrat auf der Liste der Freien Wähler, weil ich aus meiner Tätigkeit im Vorstand der FWG weis, dass dort das einzelne Gemeinderatsmitglied, völlig frei von politischen Vorgaben zum Wohl der Bevölkerung entscheiden kann.

 

Mir liegt sehr an einer sachlichen und an den Belangen der Bürger orientierten

Kommunalpolitik. Diese darf nur an der Sache orientiert und muss frei von Polemik und Parteizwängen sein. Weiter halte ich es für erforderlich sich auch mit der Meinung Andersdenkender zu befassen und diese mit in die persönliche Entscheidungsfindung einfließen zu lassen. Wer eine andere Meinung hat, darf deshalb nicht persönlich angegriffen werden. 

 

Ich setze mich für den Erhalt und die Verbesserung der Wohnqualität unserer Stadt ein. Hierzu gehört z.B. der Ausbau von Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die Verringerung der Verkehrsbelastung in Kuppenheim und Oberndorf sowie die Eindämmung der Umweltbelastung bei der geplanten Erweiterung von Kronospan.

 

Die Stadtverwaltung muss sich zu einem öffentlichen Dienstleister weiterentwickeln.

Ich denke dabei als Vater von 3 Kindern zum Beispiel an die Einrichtung einer

zentralen „Kuppenheimer“ Ausbildungsplatz und Praktikumsplatzbörse.  

 

Als Pressereferent halte ich die Beschränkungen für die Vereine und Gruppierungen bei den Berichten im Kommunalecho für den falschen Weg der schnellstens gestoppt werden muss. In der heutigen Zeit in der immer weniger insbesondere junge Menschen zu den Vereinen und Gruppierungen in unserer Stadt finden ist die Werbung im Kommunalecho ein wichtiges Hilfsmittel um auf Aktivitäten aufmerksam zu machen und somit neue Mitglieder oder Mitarbeiter zu finden.

 

 

 

 

 

Heinz Peter Frosch

 

Rotenfelser Strasse 36

50 Jahre

Installateur

verheiratet

3 Kinder

 

 

 

Heinz Peter Frosch ist Mitglied in mehreren Vereinen und setzt sich für die Verwirklichung der Ziele der Freien Wähler ein. Deshalb kandidiert er für den kommenden Gemeinderat und hofft insbesondere auch dazu beitragen zu können, dass dringende Projekte in Oberndorf und in Kuppenheim angegangen werden können. Die knappen finanziellen Haushaltsmittel dürfen nicht dazu führen, dass Notwendiges in die fernere Zukunft verschoben wird. Es gilt Bewährtes zu erhalten und zu pflegen. Insbesondere bei der Straßenverkehrsplanung müssen Verbesserungen möglich sein. 

 

 

 

 

 

Achim Hollstein

 

Einzelhandelskaufmann

40 Jahre

verheiratet

1 Tochter

 

 

Da ich seit 15 Jahren sehr gerne in Kuppenheim wohne und seit fast 25 Jahren für eine große Firma in Kuppenheim-Oberndorf arbeite und mich dort als Arbeitnehmervertreter für die Belange meiner Kollegen engagiert und sachbezogen einsetze, möchte ich mich auch als Gemeinderatskandidat bei den Freien Wählern für unsere Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Mein Ziel ist es parteipolitisch unabhängig, die Zukunft unserer Stadt im Rahmen finanzieller Möglichkeiten mitzugestalten.

Besondere Schwerpunkte wären für mich die Verkehrssituation, hier muss konsequent der Bau einer Umgehungsstrasse (B 3 Neu) weiterverfolgt werden.

 

Auch ist für Oberndorf eine Verkehrsentlastung durch eine Kreisellösung, welche eine bessere Anbindung der L77 an die B 462 schafft, notwendig.

 

Um die Lebens und Wohnqualität zu verbessern, fordere ich eine konsequente Überwachung der absoluten Einhaltung der Emissionswerte von  Kronospan.

Dies ist für mich sehr wichtig.

Auch würde für mich die Verwirklichung des Baugebietes „Pfaffenacker" zur Stadtentwicklung beitragen.

 

 

 

 

 

Manfred Kühner

 

Industriemeister

53 Jahre

verheiratet

2 erwachsene Töchter

Stadtrat seit 1988

 

 

 

Ich bin in Kuppenheim geboren und hier zuhause.

Es freut mich, dass es uns gelungen ist , eine Liste von Bewerbern für Kuppenheim und Oberndorf aufzustellen, die qualifiziert und kompetent sind. Jetzt gilt es die Chance zu nutzen , mittels einer starken Wahlbeteiligung , sich durch Gemeinderäte vertreten zulassen , die verantwortungsvoll in der Gemeindepolitik mitwirken.

 

In meiner nunmehr 16-jährigen Tätigkeit im Gemeinderat habe ich viele positive Erfahrungen gemacht , aber auch die Erfahrung , dass nicht alle Ideen umgesetzt werden können.

 

Dennoch, die bedauerliche Tatsache, dass die knappen finanziellen Mittel die Entwicklung unsere Stadt derzeit nicht in dem Tempo, das wir uns wünschen, voranbringt, darf uns nicht daran hindern, Visionen und Vorschläge zu entwickeln und diese auch umzusetzen, denn Stillstand darf es nicht geben.

 

Und solche Ziele gibt es genügend:

 

 

Diese Maßnahmen, sowie die Verwirklichung der Ziele der FWG würden die Lebensqualität erheblich verbessern und unsere Stadt liebenswert und attraktiv erhalten.

 

 

 

 

 

Rolf Mai

 

Leopold-Dony-Strasse 22

43 Jahre

Kraftfahrzeugmechaniker

Verheiratet

3 Kinder

Mitglied in mehreren Vereinen

 

 

 

Die Wohn- und Lebensqualität in Kuppenheim muss erhalten bleiben und in der Zukunft noch gesteigert werden. Solches ist nur möglich, wenn Bürger sich ehrenamtlich engagieren und sich in die Arbeit der Vereine einbringen. Deshalb bin ich aktives Mitglied im Turnverein Oberndorf, im Tennisclub Kuppenheim, in der Narrenzunft D´ Riedelwieble, im Förderverein Villa Kunterbunt und seit 1999 bei der Freien Wählergemeinschaft Kuppenheim-Oberndorf.

 

Als Gemeinderatskandidat sehe ich hauptsächlich folgende Aufgaben und Projekte, für die ich mich aktiv einsetzen möchte:

 

Ø      Neugestaltung des Ortseingangs beim Kriegerdenkmal

Ø      Weiterführung des Radwegenetzes

Ø      Kreisellösung der B 462 Oberndorf und Kuppenheim

Ø      Sanierung der Hauptstrasse in Oberndorf

Ø      Erschließung eines Baugebiets in Oberndorf

Ø      Errichtung einer Einsegnungshalle auf dem Friedhof Oberndorf

Ø      Konsequente Überwachung der Emissionswerte bei Kronospan

Ø      Verbesserung des Freizeitangebots im Cuppamare

Ø      Einführung eines Stadtfestes

Ø      Erweiterung  und Gestaltung der Ferienprogramme für unsere Kinder

 

 

 

 

 

Horst Lothar Marx

Nelkenstraße 14

Bankkaufmann

verheiratet

1 Kind

 

 

 

Als Kreditanalyst für das mittelständische Firmenkundengeschäft erlebe ich immer wieder, dass zu finanzierende Projekte unserer Kunden oftmals nicht kreditmäßig dargestellt werden können, da z.B. die finanziellen Verhältnisse nicht passen. Dadurch ist der Kunde mit seinen Beratern gezwungen nach anderen Lösungswegen suchen.

Parallele Probleme sehe ich in der Gemeindefinanzierung. Das, was die Gemeinden erhalten, wie die Schlüsselzuweisungen sowie ihre Anteile an der Einkommensteuer, hat sich kräftig reduziert. Dagegen sind die Umlagen (Finanzausgleichs- u. Kreisumlage), die die Gemeinden aufbringen müssen, deutlich gestiegen. FAZIT: Die Gemeinden bekommen weniger und müssen mehr abführen; die Kassen sind leer.

Und in Zeiten leerer Gemeinde-, aber auch Staatskassen, ist es natürlich sehr schwierig, größere Projekte (Bsp. mittelfristige Realisierung „B3-NEU") in die Genehmigungsphase zu bringen bzw. umzusetzen, da hier die finanziellen Mittel fehlen.

Deshalb muss man sich auf kleinere, realisierbare Machbarkeiten konzentrieren.

Hierbei hat sich die FWG selbstverständlich machbare Ziele für die Gemeinde Kuppenheim/ Oberndorf gesetzt, die ich mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat nach bestem Wissen und Gewissen sowie den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen möchte. Diese sind z.B.:

 

 

 

 

 

Wolfgang Meier

 

Frühlingstrasse 1

Beamter

Kundenberater bei einem

Energieversorgungsunternehmen

verheiratet

2 Kinder

 

 

Für die Zukunft gibt es zahlreiche dringende und sinnvolle Aufgaben, wie beispielsweise der Bau einer Einsegnungshalle auf dem Friedhof  Oberndorf, Neugestaltung des Platzes am Kriegerdenkmal, Beseitigung der Verkehrsproblematik beim E-Center, die Erschließung des Baugebietes Pfaffenacker, Erschließung eines Baugebietes in Oberndorf.

.

Alle diese Maßnahmen, auch nicht genannte, werde ich - auch wenn diese von anderen Parteien angeregt werden- unterstützen. Aber bei allen Entscheidungen gilt für mich, dass zu-nächst die bereits vorhandenen Einrichtungen wie Straßen, Gehwege, Straßenbeleuchtung, Grünanlagen und Kinderspielplätze in einen für jeden Einwohner akzeptablen Zustand gebracht werden. Diese sind zu einem großen Teil in einem mitleidvollen Zustand. Deshalb muss in den kommenden Jahren das vorhandene Geld in die Substanzerhaltung bzw. Substanzerneuerung eingebracht werden. Es bringt nichts, in neue Einrichtungen zu investieren, die dann nach einigen Jahren im selben Zustand wie die derzeit bereits vorhandenen Einrichtungen sind.

 

In Zeiten knapper und knapper werdender öffentlicher Kassen macht es auch keinen Sinn, neue Schulden zu machen, um Investitionen zu tätigen. Dadurch werden die freien Finanz-mittel immer kleiner, dann geht es Kuppenheim so wie in der großen Politik - diese muss für Investitionen und zunehmend auch für die Unterhaltung Kredite aufnehmen.

Wenn Investitionen dennoch getätigt werden wollen bzw. müssen, dann muss dies wenn irgend möglich für die Stadt haushaltsneutral abgewickelt werden. Die Erschließung des Baugebietes Pfaffenacker sollte also an einen Erschließungsträger vergeben werden, um den städtischen Haushalt zu entlasten.

 

Die in der Vergangenheit liegende Entscheidung des Gemeinderates zum Wiederaufbau des Cuppamare bedeutet, dass es auch in Zukunft ein Hallenfreibad geben wird. Deshalb muss die Attraktivität des Bades gesteigert werden, dazu gehört m.E. auch ein schöner Saunapark. Weiter muss an allen Ecken und Enden versucht werden, das Defizit zu reduzieren. In Teilbereichen ist dies sicher zu realisieren. Die Reduzierung des Fehlbetrages führt automatisch zu einer Verbesserung der Haushaltssituation; die frei werdenden Mittel können für den notwendigen Unterhaltungsbedarf und ggf. für auch für Investitionen eingesetzt werden.

 

Die B-3-Umgehung für Kuppenheim ist noch immer politisch erste Kategorie für Verwaltung und Gemeinderat, aber wir müssen realistisch sein – die Sache haben andere in der Hand. Das in den zurückliegenden Jahren Versäumte kann nicht mehr aufgeholt werden.

 

Bei allen Entscheidungen gilt es, Vor- und Nachteile für unsere Stadt abzuwägen. Halten wir es nach dem Motto: Es gibt also sehr viel zu tun – packen wir`s mit allen Gruppierungen im künftigen Gemeinderat an.

 

 

 

 

 

     Franz Pflüger

 

       Elektromeister, Qualitätsbeauftragter – med.Technik

       53 Jahre, katholisch, verheiratet, 2 Kinder

       Seit mehreren Jahren Vorstandsmitglied der Freien 

       Wähler 

       Feuerwehr – Atemschutz Ausbilder des Landkreises

       Rastatt 

       Mitglied im Feuerwehrausschuss,

       Parforcehorngruppe, Gesangverein, Musikverein,

                                                   Imkerverein

 

 

 

 

In der Kommunalpolitik der Freien Wähler Gemeinschaft Kuppenheim Oberndorf, sehe ich meine Aufgabe darin, parteipolitisch unabhängig, die Belange der Bürger verantwortungsvoll, vernünftig und finanziell vertretbar, zur positiven Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Stadt umzusetzen.

 

 

Das Ziel:

Verbesserung der Wohnqualität von Kuppenheim und Oberndorf

 

 

Umgehungsstrasse B 3 neu,

 

 

Umgestaltung der Ortseingänge zur Verkehrsberuhigung

Kreisellösung EKZ, Einsegnungshalle Oberndorf

Erhaltung der Naherholungsräume

Unterstützung zum Erhalt des Einzelhandels

Sichere Radwege zu Nachbargemeinden

Wirksame Abwasserlösungen.

Abbau der pro Kopf Verschuldung.

Die Förderung des kulturellen und gemeinnützigen Vereinslebens

Die Sorge um die Jugend für gute Schul und Ausbildungsverhältnisse 

Bedarfsgerechte Altenbetreuung muss gesichert sein.

 

 

Die Ziele müssen  nach  Dringlichkeit und finanzieller Möglichkeit entsprechend

angegangen und abgearbeitet werden.

 

 

Nur in gemeinsamen Miteinander, getragen von Sachverstand, Sachlichkeit, Offenheit können die Sorgen der Bürger zu vernünftigen und bezahlbaren Lösungen geführt werden.

 

 

 

 

 

Jochen Philipp

 

Schreinermeister

33 Jahre

verheiratet

1 Kind

 

 

 

Als langjähriger Mitbürger möchte ich mich für die anstehenden Aufgaben und die Belange der Bürger einsetzen.

Eines unserer größten Probleme ist die finanzielle Lage der Städte und Kommunen. Aufgrund der Verminderung von Gewerbesteuereinnahmen und annähernde Halbierung der Landeszuschüsse sind größere Vorhaben nur längerfristig realisierbar. Dennoch gibt es Maßnahmen, die kurzfristig angegangen werden müssen.

 

Aus meiner beruflichen Tätigkeit als Schreinermeister und Bestatter ist mir beispielsweise die Problematik der fehlenden Einsegnungshalle auf dem Friedhof Oberndorf bestens bekannt. Hier ist eine Lösung auf dem Friedhof Oberndorf möglich.

 

Zu begrüßen wäre ebenfalls die Aufstellung einer Urnenwand.

Die Hauptstraßen der Stadt werden täglich durch zuviel Lärm und Verkehr belastet. Der Bau einer Umgehungsstraße muss weiterverfolgt werden.

 

Ein Radweg entlang der L 77 Richtung Niederbühl bis Rastatt wäre für viele Schüler, Pendler u.a. aus Sicherheitsgründen wünschenswert.

 

Ein weiterer Punkt ist die Gestaltung der Ortsausgänge zum Beispiel Rheinstraße und der Parkplatz beim Kriegerdenkmal.

 

Das Cuppamare hat jährlich einen zu hohen Zuschussbedarf. Hier müssen alle Anstrengungen unternommen werden um diesen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

 

Ich bin stellvertretendes Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe, außerdem Mitglied der FWG Kuppenheim, im Angelsportverein und dem Hobbykochclub Bischweier sowie dem Unimogclub Gaggenau.

 

 

 

 

 

Jürgen Schiedrich

 

Karosseriebaumeister

29 Jahre

Ledig

 

 

 

 

 

Als langjähriger Mitbürger der Stadt Kuppenheim sehe ich es als meine Verpflichtung, mich im Gemeinderat aktiv für die Zukunft unserer Stadt einzusetzen.

2002 habe ich den väterlichen Betrieb übernommen und möchte mich nun für die Verwirklichung der angestrebten Ziele der Gemeinde einsetzen.

 

Ein wichtiger Punkt für die Erhaltung bzw. weitere Attraktivität Kuppenheims ist die Erweiterung des Gewerbegebiets, dadurch können die vorhandenen Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben und neue geschaffen werden.

 

Darüber hinaus setze ich mich für eine Verbesserung der Verkehrssituation in und um Kuppenheim ein. Eine Kreisellösung zur Anbindung der B 462 an Oberndorf und Kuppenheim wäre die beste Alternative, ebenso eine Verbesserung der Gemeindestraßen (Belag, Markierung, Beschilderung, usw.)

 

Neben meiner Arbeit engagiere ich mich aktiv in der Karosserie- und Fahrzeugbau-Innung. Zum Ausgleich meiner beruflichen Tätigkeit betreibe ich viel Sport und möchte auch hier das Freizeit- und Kulturangebot unserer Stadt fördern.

 

 

 

 

 

Matthias Ulrich

 

Maler und Lackierermeister

33 Jahre

verheiratet

2 Töchter

 

 

 

Ich kandidiere als Stadtrat für die Freien Wähler, weil ich mich für die Aufgaben und die Belange unserer Bürger parteipolitisch unabhängig und aktiv einsetzen möchte.

Gerade durch meinen Beruf und den ständigen Kontakt mit den Mitbürgern ergeben sich immer Situationen und Gelegenheiten sich auch mit Meinungen und Auffassungen Andersdenkender zu befassen und diese mit in die persönliche Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

 

In Zeiten leerer Kassen sollte man keine Luftschlösser bauen, kleinere Ziele in Angriff nehmen und die Pläne für die großen Ziele kontinuierlich weiterverfolgen.

Hierzu gehören z.B. :

Attraktivere und Familienfreundlichere Gestaltung des Cuppamare. Verringerung der Verkehrsbelastung.

Weitere Ansiedlung von kleinen und mittelständigen Unternehmen. Beibehaltung der Schulbuslinie nach Oberndorf.

Bau einer Einsegnungshalle in Oberndorf. Gestaltung der Ortseingänge.

Ich bin Mitglied beim MSC Puma Kuppenheim, FWG Kuppenheim, Malervereinigung Karlsruhe.

 

 

 

 

 

Bruno Walz

 

selbständiger Installateurmeister

63 Jahre

katholisch

verheiratet, 2 erwachsene  Kinder

geboren in Kuppenheim

seit 1980 Gemeinderat

in verschiedenen Ausschüssen tätig

Mitglied in mehreren Vereinen und

Organisationen

Kandidat für den Kreistag

 

 

Gemeinderäte vertreten die  Interessen des Bürgers, der keine Möglichkeit hat, über eine Sache direkt zu entscheiden.  Umso wichtiger ist es für mich, die Ansichten von Bürgern zur Sache zu kennen und     ihre Anliegen ernst zu nehmen. Dies führt oft zur Klärung der Dinge und zu tragbaren Lösungen, wobei das Gemeinwohl vor Privatinteresse gehen muss.

 

Für mich ist eine solide Meinungsbildung unabdingbare Voraussetzung für ein Votum im Gemeinderat, dem ich nunmehr seit fast fünfundzwanzig Jahren angehöre. Dabei habe ich stets das Gespräch mit dem Bürger gesucht. Ich bin dafür bekannt, dass ich Probleme direkt anspreche und ebenso direkt beantworte. Dies ist meine Art, geradlinig die Dinge anzugehen.

 

Zunehmend wird gefordert, dass Gemeinderat und Verwaltung mehr Bürgernähe und Transparenz zeigen müssten. Dafür habe ich Verständnis, denn Gemeinderat und Verwaltung verfügen über Hintergrundinformationen und Erfahrungen, die den Bürgern nicht so leicht zugänglich sind. Es gilt,  dem Bürger zu vermitteln, weshalb eine Sache so und nicht anders entschieden werden sollte.  Gespräche schaffen Vertrauen.  Auch der neue Bürgermeister und seine Verwaltung sind derzeit auf einem guten Weg,  die Nähe zu den Bürgern neu zu definieren.

 

Es gibt in Kuppenheim noch  vieles, das bewältigt werden muss und dieses bei immer knapper werdenden Haushaltsmitteln.  Einiges werden wir verwirklichen können, anderes nicht oder erst später. Stillstand jedoch darf es nicht geben.  Dabei dürfen wir auch unser Bemühen um die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in unserer Stadt nicht aufgeben. Deshalb haben die  Gemeinderäte der  FWG  vor kurzem dieses Anliegen direkt,  persönlich und nachdrücklich in Berlin geltend gemacht.

 

Ich bewerbe mich erneut als Gemeinderat, weil ich die Sorgen der Bürger ernst nehme und mich mit allen meinen Möglichkeiten für die Belange unserer Stadt einsetzen möchte.  Deshalb kandidiere ich auch für den Kreistag.

 

 

 

 

 

Gerold Wendelgaß

 

Gewerbeschulleiter

47 Jahre

verheiratet

2 Kinder

 
        

 

 

Das Zeichen der Zeit ist ein rasanter struktureller Wandel. Auch unsere Kommune wird sich den Veränderungen anpassen müssen. Sicher werden die bereits angegangenen Aufgaben ihren Lösungen zugeführt werden. Ebenso interessant wird es sein kreativ und engagiert die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten. Wir sollten uns diesen Umstellungen offensiv stellen und sie als Chance nutzen, Kuppenheim so zu orientieren, dass die Stadt auch für unsere Folgegenerationen einen attraktiven Lebensraum darstellt.

 

Hierzu biete ich meine Mithilfe als Gemeinderat an!

 

Während meiner beruflichen Entwicklung konnte ich mir Kenntnisse in verschiedensten Bereichen, wie Technik, Pädagogik und Verwaltung aneignen, die ich gerne zum Wohl der Gemeinde einbringen werde.

 

Für alle, die mich bisher noch nicht kennen gelernt haben, nachfolgend einige Informationen über meinen Lebensweg:

Im Jahre 1957 bin ich in Kuppenheim geboren, wo ich auch die Grundschule besuchte. Nach der Mittleren Reife an der Realschule in Rastatt wechselte ich auf das dortige Technische Gymnasium, das ich 1976 mit dem fachgebundenen Abitur abschloss. Darauf erlernte ich den Beruf des Maschinenschlossers bei Daimler-Benz in Gaggenau. Es schloss sich ein Maschinenbaustudium an der Universität Fredericana in Karlsruhe an. Mein Berufsweg führte mich dann zu den beruflichen Schulen. Das Referendariat leistete ich an der Carl-Benz-Schule in Karlsruhe ab, an der ich meine ersten Dienstjahre verbrachte. Ein Wechsel an die Carl-Benz-Schule in Gaggenau eröffnete mir neue Tätigkeitsfelder. Parallel zur dortigen unterrichtenden Tätigkeit führte ich im Auftrag des Oberschulamtes Karlsruhe Lehrerfortbildungsmaßnahmen durch und war als Dozent am Staatlichen Seminar in Karlsruhe tätig.

1995 wurde ich als Regional- und Personalreferent ans Oberschulamt Karlsruhe berufen, wo ich mich neben den schulisch relevanten Themenbereiche auch in das Personalmanagement und in Verwaltungsabläufe einarbeiten konnte. Seit 2001 bin ich als Schulleiter der Gewerbeschule Rastatt u.a. für die vielfältigen Schularten wie die Berufsschule, Berufsfachschulen, Berufskollegs und das Technische Gymnasium verantwortlich. Im Leitungsteam des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft kann ich dazu beitragen Lehrerinnen und Lehrern unseres Bezirkes Einblicke in regional relevante Unternehmen und Institutionen zu eröffnen.

Mit meiner Frau Marion und unseren beiden Mädchen, Juliane und Carolin, bin ich froh, ohne bisherigen Wohnsitzwechsel, in Kuppenheim leben zu können.

Innerörtliche Zusammenhänge und die Entwicklung unserer Stadt sind mir bekannt und können ein kommunales Engagement erleichtern.

 

Die Freien Wähler sind für mich Garant liberalen Denkens. Ich stelle mich bei der FWG zur Wahl, weil es mir wichtig ist eigene Gedanken und Vorstellungen zum Kommunalwohl ohne Fraktionszwang einbringen zu können.

 

 

 

 

 

 
 

 


Frank Westermann

 

Wilhelmstraße 11

Dipl.-Betriebswirt (BA)

28 Jahre

verheiratet

keine Kinder

 

 

 

 

Sicherlich hat jeder Kuppenheimer Bürger mittlerweile erkannt – Kuppenheim befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Die deutlichsten Anzeichen hierfür sind wohl der Wechsel in der Führung unseres Rathauses sowie die räumlichen und städtebaulichen Maßnahmen in unserem Ortskern. Frei nach dem Motto: „Tradition erhalten – Modernisierung unterstützen“ möchte ich als Gemeinderatskandidat unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ermutigen, diesen Wandel gemeinsam mit einem neu gewählten, jungen und engagierten Gemeinderat zu bewältigen.

 

Neue wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen beeinflussen sowohl das tägliche Leben in unserer Stadt, als auch die Chancen unserer Einzelhändler und Handwerksbetriebe

im täglichen Kampf um Kunden und Interessenten. Hier gilt es, diese Chancen für eine positive Wirtschaftsentwicklung in Kuppenheim zu nutzen und neue Möglichkeiten zur Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung unserer Stadt wie ihrer Unternehmen zu entdecken.

 

Eine wichtiger Schritt hierbei sehe ich in der konsequenten Weiterverfolgung des Baus einer Umgehungsstraße (B3 Neu). Auch wenn zwischen dem Wunsch und der Realisierung der Umgehungstrasse noch ein weiter Weg liegt, sollten weiterhin alle möglichen Schritte in die richtige Richtung unternommen werden. Des weiteren sollten bereits geplante, jedoch noch nicht realisierte Projekt, wie die Neugestaltung des Ortseinganges beim Kriegerdenkmal oder der Querungshilfe nach Schloss Favorite trotz aller gebotenen finanziellen Zurückhaltung durchgeführt werden.

 

Diese und viele weitere Punkte werden in den nächsten Jahren Inhalt und Motivation einer sinnvollen Gemeinderatsarbeit sein. Hierbei möchte und kann ich meiner Heimatstadt Kuppenheim mit meinem Engagement helfen. Trotz oder vielleicht sogar wegen meines noch jungen Alters glaube ich etwas bewegen zu können. Über Ihre Unterstützung  freue ich mich schon heute.

 

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Kandidatenrundfahrt

 

Am Samstag den 15.05.2004 startete eine stattliche Anzahl von Gemeinderatskandidaten am Rathaus Kuppenheim zur „Ortsrundfahrt“ in Kuppenheim und Oberndorf.

 

 

Unter der Führung der Stadträte Eberhard Boh, Walter Link und Bruno Walz wurden z.B. der Ortseingang beim Kriegerdenkmal, die Überquerung der Rheinstraße, das Baugebiet Pfaffenacker, die Orteinfahrt Oberndorf, der Friedhof Oberndorf und die Hauptstraße Oberndorf mit Rathaus angefahren und die Standpunkte der Kandidaten und Stadträte, wie bei der FWG üblich, sehr rege diskutiert.

 

 

 

 

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Politische Informationsfahrt der FWG-Fraktion nach Berlin

 

SPD-Abgeordnete Nicolette Kressl  informiert die Fraktion über die Entscheidung des Ausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zur B-3 Neu direkt im Bundestag.

 

Im Rahmen einer vom Bundespresseamt organisierten politischen Informations- uns Bildungsreise für den Wahlkreis der SPD-Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl verbrachte die FWG-Fraktion einige Tage in Berlin.

 

 
In einer Gesprächsrunde nach dem Besuch einer Plenar- 

sitzung des Deutschen Bundestags unterrichtete Frau

Kressl die anwesenden FWG-Gemeinderäte über die

kurz zuvor getroffene Entscheidung des Verkehrsaus-

schusses über die Einstufung der B-3 Neu im Bereich

Kuppenheim in den Bundesverkehrswegeplan.

 

Frau Kressl teilte mit, dass die B-3 Neu , Umgehung

Kuppenheim, leider nicht in den „vordringlichen Bedarf“

aufgenommen wurde; dass aber eine Aufnahme in den

„weiteren Bedarf – mit Stern“ erfolgte, einem Zusatz

für das Planungsrecht bzw. zum Planfeststellungsver-

fahren auf Rechnung des Landes Baden-Württemberg.

Die Fraktion war sehr enttäuscht, hatte doch der Gemeinderat und die Verwaltung in einer über-fraktionellen Resolution die Aufnahme des Projekts in den vordringlich Bedarf gefordert. Die Fraktion sieht kaum Chancen für die Durchführung des Planfeststellungverfahrens , auch wenn die Finanzier-ung durch das Land erfolgen soll. Frau Kressl : „Mir müssen kämpfen !“

 

 
Der Fraktionsvorsitzende Dieter Vogel übergab der                

Abgeordneten ein Schreiben, in dem er sie bat, sich

weiterhin für die Verwirklichung der B-3 Neu einzu-

setzen, zumal durch die jahrelange belastende Verkehrs-

führung die Wohngebiete in Sinzheim, Baden-Oos und

Haueneberstein ebenfalls betroffen seien.

 

Das umfangreiche, interessante politische Programm

führte die Fraktion auch in das Bundesministerium für

Bildung und Forschung und in das Auswärtige Amt zu

intensiven Gesprächen. Weitere Höhepunkte der Fahrt

waren auch ein Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen

Bundestag, die Besichtigung des Reichstagsgebäudes und der „Kuppel“. Eine Stadtrundfahrt und eine

Schiffsfahrt auf der Spree zeigten die historisch Gebäude, aber auch die bemerkenswerten architek-tonischen Leistungen im modernen Berlin als Weltstadt. Sehr betroffen zeigten sich die Fraktions-mitglieder bei einer Führung durch Zeitzeugen in der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Berlin-Hohenschönhausen.

Die Fraktion bedankt sich besonders bei der SPD-Abgeordneten Nicolette Kressl für die Einladung, für die sehr gute Programmgestaltung des Bundespresseamtes, vor allem auch für die offene Diskussion mit der Abgeordneten und bei der Mitarbeiterin Frau Weber aus dem Wahlkreisbüro, die

als Reisebegleiterin die aus „verschiedensten“ Teilnehmern bestehende Gruppe betreute.

 

DV/10.05.04

 

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Freie Wähler – Kreistagsliste für den Wahlbezirk  IV  aufgestellt !

 

In einer Sitzung des Kreisvorstandes am

30. März 2004 wurde in Muggensturm die

Liste der Bewerber für die Wahl zum Kreistag

 
Bezirk IV aufgestellt.

 

Kreisvorstand Santo konnte zahlreiche FWG-

Mitglieder und die Kandidaten begrüßen.

Er stellte zufrieden fest, dass alle sieben Plätze

kommunalpolitisch erfahrenen Persönlichkeiten

aus Kuppenheim, Muggensturm, Ötigheim und

Bischweier besetzt werden konnten.           

Die Versammlung war sich einig, dass die

Bürgermeister von Kuppenheim, Muggensturm

und Bischweier der Gemeindegröße entsprechend

die ersten drei Plätze der Liste besetzen sollten.

Auch die weiteren Kandidaten einigten sich über          v.l.: BM  Robert Wein; BM Dietmar Späth,

ihre Listenplätze. So konnte die Versammlung                  Kreisvorstand Bernhard Santo,

eine komplette FWG-Liste mit Persönlichkeiten                BM Karsten Mußler, Bruno Walz

in demokratischer und geheimer Wahl einstimmig

bestätigen. Die Freien Wähler sind überzeugt, mit dieser ausgewogenen Kandidatenliste die Wahlen erfolgreich bestreiten zu können und dass damit ihre bisherige sachliche und kompetente Kreispolitik bestätigt wird.

 

Die Listenplätze 1 bis 7 nehmen ein: Karsten Mußler(Kuppenheim), Dietmar Späth (Muggen-

sturm), Robert Wein (Bischweier), Inge Unser (Muggensturm), Sascha Peter (Ötigheim), Mathias Lommatzsch (Ötigheim), Bruno Walz (Kuppenheim).

 

 

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Wussten Sie schon....

 

Broschüre „Ausflugtipps für das Murgtal“

 

Zur Eröffnung der Stadtbahn erscheint rechtzeitig eine neue Broschüre mit wertvollen und interessanten Ausflugtipps entlang der neuen Murgtalstrecke und  deren Umgebung.Die Broschüre enthält 25 Vorschläge für Wanderungen und Ausflüge im unteren und mittleren Murgtal. Die Ziele sind alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Einige Beispiele für Ausflüge: Schloss Rastatt, Favorite, Flössermuseum Hörden, Hochmoorgebiet Kaltenbronn, Schwarzenbachtalsperre und Walderlebnispfad Herrenwies.

 

Die Tour de Murg, der Murgtalwanderweg, ein Felsenweg von Weisenbach nach Reichental und Lautenbach sind einige der zahlreichen Rad-und Wanderangebote.

Übersichtskarten der Touren bieten eine genaue Streckenführung.

Ein Hinweisteil enthält Gaststätten und Informationen über die S41 und die entsprechenden Buslinien.

Herausgegeben wird die Broschüre vom KVV, Städten und Gemeinden des Murgtals und dem Landkreis Rastatt.

Erhältlich sind die Broschüren beim KVV und den Bürgermeisterämtern der Murgtalgemeinden.

Die FWG  sieht in der Broschüre eine weitere Möglichkeit, den Besuchern und Fahrgästen die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten im Murgtal bewusst zu machen und über weitere

Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu informieren.

 

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Fraktionsübergreifendes Informationsgespräch mit der Firmenleitung des EKZ.

 

FWG- und CDU-Fraktion vor Ort

 

Im Zuge der geplanten Umgestaltungsmassnahmen des EKZ folgten die beiden Fraktionen der Einladung der Firmenleitung, sich vor Ort über Pläne, Änderungen auf dem Betriebsgelände, neue verkehrliche Erschließung und die geplanten Umbaumaßnahmen zu informieren.

Die Fraktionen waren der Meinung, dass in gemeinsamen Gesprächen Grundlagen gelegt werden sollen für eine zügige, marktgerechte und für alle Beteiligten akzeptable Lösung zur Umgestaltung des Einkaufszentrums.

Herr Seiler und Herr Herzog von der Firmenleitung präsentierten die geplante Umgestaltung in Plänen und mit ansprechenden Photos der neuen Verkaufsanlagen. Die Fraktionsvertreter betonten, dass in intensiven Gesprächen mit dem Regierungspräsidium, der Stadtverwaltung und dem Landratsamt sehr schnell der Bebauungsplan realisiert werden sollte, sodass die dringend nötigen Baumassnahmen erfolgen können. Der Bau einer neuen Tankstelle, die Verlegung der Waschanlage und  die neu strukturierten  Parkplätze könnten die ersten Schritte sein.

Das Unternehmen stellte eine ausgewogene Lösung der Park- und Verkehrsverhältnisse vor, eine beabsichtigten Entlastung der August-Scherer Strasse durch Zu- und Abfahrt über einen Kreisel und über eine breitere Zufahrt zu den Kundenparkplätzen im hinteren Bereich zwischen Gebäude und B462.

Die 5m hohe Lärmschutzwand entlang der August-Scherer-Strasse wurde städtebaulich etwas problematisch gesehen.

Wichtige Diskussionspunkte waren einzelne Sortimente, die Größe der Verkaufsfläche, die Veränderung der inneren Strukturen und der Bau der Gaststätte.

Die Größe der Verkaufsfläche muss den Richtlinien der Raumordnung eines Kleinzentrums entsprechen, so die Meinung des Regierungspräsidiums.

Die Anwesenden Stadträte waren sich einig, dass nach Vorlage aller Unterlagen und der Orientierung aller Beteiligten an den gesetzlichen Möglichkeiten, auch an den Erfordernissen eines modernen  Einkaufszentrums,  ein schneller Baubeginn nötig sei.

Die Fraktionssprecher L. Hlubek und D. Vogel bedankten sich bei  Herrn Seiler für das sachliche, intensive und fachspezifische Informationsgespräch.

 

FWG- und CDU- Fraktion.

 

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FWG-Ferienprogramm: Natur pur – am See und im Wald beim Angelsportverein Rastatt

 

Am 5.August 2006 beteiligte sich wieder einmal die FWG Kuppenheim/Oberndorf erfolgreich beim Ferienprogramm der Stadt Kuppenheim.

                                                              

Mit ca. 30 Kindern waren wir beim Angelsportverein Rastatt nahe dem Münchfeldstadion zum Schnupperangeln sowie zum Rate- und Geschicklichkeitsspiel. Aber auch der Förster Kelm war dabei, der für die Natur „Wald und Fauna“ zuständig war.

 

Die Kinder wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, so dass die eine Gruppe vormittags im nahe gelegenen Wald und die andere Gruppe beim Schnupperangeln war. Nach dem Mittagssnack, den der Angelsportverein auf Kosten der Freien Wähler durchführte, wurden die Aktivitäten getauscht.

 

Beim Schnupperangeln wurden die Kinder in 3 Teilgruppen aufgeteilt (Wettangeln, Angelzielwerfen und Quiz rund um Fische bzw. Wassertiere). Jedes Kind konnte dann in jeder Sparte Punkte sammeln. Hierbei wurde sehr viel Wissenswertes über Fische und das Fischen von den Mitgliedern des Angelsportvereins vermittelt. Und alle Kinder waren mit großem Interesse dabei.

 

Der Part „Wald und Fauna“ war an diesem Tag für die Kinder ganz besonders interessant, da hier neben der Erkundung der Sandrasen und Dünenwälder ganz seltene Tiere zu bestaunen waren; wie z.B. die Blauflüglige Ödlandschrecke (eine Heuschreckenart) mit ihren leuchtend blauen Flügeln, die man bei deren Flugaktion ganz deutlich sehen kann. Aber das ganz Besondere war, dass am Vormittag von den Kindern durch Zufall eine Gottesanbeterin, die gemäß Förster Kelm in unserer Gegend eigentlich gar nicht mehr heimisch sein dürfte, entdeckt und dann auch sehr genau begutachtet wurde. Auch die Kinder am Nachmittag konnten sich noch die Gottesanbeterin, die noch an der gleichen Stelle wie am Vormittag war, anschauen.

 

Letztlich haben dann noch alle Kinder von der FWG ein Eis spendiert bekommen; die Sieger aus dem Schnupperangeln bekamen eine extra Portion. Das Eis sorgte aufgrund des doch nicht erwartenden schönen Wetters für Kühlung von Innen.

 

… und wie im letzten Jahr hat jedes Kind eine Angelrute der Firma Fisherman’s Partner erhalten.

 

Die Freien Wähler bedankten sich neben vielen Lobesworten. mit einer Vereinsspende bei dem Angelsportverein unter seiner Leitung ihres Vorsitzenden Merklinger, die ihre Freizeit für diesen doch sehr gelungenen Tag „opferten“. Unser Dank gilt auch dem Förster Kelm, der ebenfalls seine Freizeit für diesen Tag hingab, zumal er derzeit sogar seinen wohlverdienten Urlaub genießt.

 

Vielen Dank nochmals der Firma Fisherman’s Partner aus Niederbühl für die Spende von rd. 30 Angelruten.

 

Ganz besonderen Dank gilt mal wieder Paul Götz und seiner Frau Heike für die – wie jedes Jahr – hervorragende Planung und Organisation.

 

Die Freien Wähler freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es erneut mit einem Tagesbeitrag um die Gestaltung des Ferienprogramms geht.

 

Horst Marx, Vorstand FWG

 

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Letzte Aktualisierung:  12.04.2008